Taza

Wir fuhren mit der Fähre nach Nador. Das ist auch nicht mehr was es früher war.

Das beginnt damit, dass die Fähre in allen Aspekten pünktlich war. Dann der ganze Administrative Kram. Hätten wir alles an Bord gemacht, wären wir eingereist wie früher nach Italien. Haben wir halt nicht. Woher soll man das auch wissen?

Nador taucht auf
Ganz sehnsüchtig blicken die Buben nach Afrika
Wir ziehen uns an um loszureiten

An der Grenze, wirklich, wir dachten schon fast wir sind durch, aber, ja aber, die Fahrzeuge. Wir hätten die auch schon an Bord deklarieren sollen. So standen Jens und Jürgen eine kleine Ewigkeit an einem Schalter bis wir drei DIN A16 Kärtchen bekamen für die Mopeds. Die dürfen wir jetzt bloß nicht verlieren….

Nicht viel los an Bord

Anschließend ging es nach Nador. Es gab ein paar Dinge zu erledigen:

  • Geld tauschen
  • SIM Cards kaufen
  • Tanken (1,47 € / Liter)
  • Frühstücken
Nicht schlecht, oder? 4,70€ pro Nase inkl. Getränke

Unser Ziel heute: Taza. Nur nicht auf direktem Weg. Wir wollen kleine Straßen im Mittleren Atlas ausprobieren.

Schemenhaft kann man am Horizont den Atlas erkennen. So sind die ersten 60 km auch recht langweilig.
Leider machte Jürgens Moped Schwierigkeiten mit der Kette
Geiler Anblick für einen KTM Fahrer. Normalerweise bin ich am schrauben 🙄

Aber irgendwann kamen wir in die Berge und es wurde super schön!

Im Frühjahr gab es heftige Regenfälle die Hänge abrutschen ließen und Strassen unterspülten
Ein Stausee taucht auf
Wir hangeln uns um den See, bis wir über die Staumauer fuhren und drüben wieder die Berge hoch.
Manchmal kommt Gegenverkehr. Da bleibt man besser stehen

Drüben hoch, unerwartete Freude: Die ehemals geteerte Straße zerfällt.

Aber schön ist es!
Zuerst donnert Jürgen an mir vorbei
Dann Jens

Abgesang des Abends

Jens riecht Fleisch. Zielsicher.

Das war mein kleiner Grillteller mit Salat

Wir wollten noch ein Bier. Der AlkoholOutlet hatte leider schon zu. Also steckten wir unsere Nase in die Kneipe vom Hotel.

Was man nicht erkennen kann, das war eine unglaubliche Spelunke. Hier wird gesoffen und geraucht wie in alten Zeiten!

So, die zwei pennen, nur ich mache hier noch am Blog herum. Es wird Zeit, dass auch ich in die Heia komme, morgen haben wir wieder einen langen Fahrtag vor uns.

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