Heute dachte ich mir: „Ich bin zu alt zum Moped aufheben“. Und so machte ich es dann auch. Das hätten sich Jens und Jürgen auch mal denken sollen 😄
Es war ein harter Tag heute. Ich fuhr die Strecke bereits zum dritten mal, aber sie war noch so herausfordernd gewesen wie heute!
Anfänglich war alles prima. Kurz vor Taous bogen wir ab und schon bald hatten wir eine schöne Piste vor uns.Jens surft durchs Gelände Unterwegs immer wieder Minenarbeiter. Wirklich im gefühlten Nichts, gruben die tausende von Löcher in den Boden oder quer in die Berge.Irgendwann begann das Drama. Sand, superweich, macht das fahren zum Kampf.Hier suchen Jens und Jürgen eine Strecke neben der Piste um dem Sand auszuweichen.Endlich hatten wir es mir gemeinsamer Hilfe geschafft und kamen in Bab Halou an, einem verlassenen Ort. Vor allem Jens war bereits sehr angestrengt, sein Motorrad ist deutlich schwerer als die anderen.Überall sehr weicher Sand!Meine Erinnerung sagte mir, ab jetzt wird alles besser. Pustekuchen. Nur kurz! Wir weichen bereits erneut einem sandigen Bereich aus.Eine nette Begegnung. Ausgewilderte Esel. Und dann kam die Herausforderung! Ein Flussbett musste gequert werden. Unsere Piste war auf eine Höhe von circa 4 m weggespült. Auf der Suche nach einer Passage blieben wir im weichen Sand stecken. Alle drei Motorräder stehen gerade eingegraben im Sand. Zum Glück fand Jürgen dann eine Passage, aber lustig war die nicht! Das Problem: von nicht allzu langer Zeit müssen hier heftige Regenfälle gewesen sein und alles überschwemmt haben.

Alle ehemaligen Pisten sind weggewaschen. Überall suchen wir neue Wege. Der Kumpel hat mir gut gefallen, der hatte völlig die Ruhe weg.Zum Glück kenne ich die Oase Mharech.Es ist einfach nett hier. Und zum Glück gibt es eine kleine Stärkung: Cola, Wasser, Omelette und zum Schluss einen Kaffee. Hier hat man auch Sprit in Wasserflaschen, den wir auch dringend benötigten. Faszinierend: mitten in der Wüste befinden sich immer wieder Gebäude. Zumeist verlassen. Und wieder steckt die BMW 🥱Aber zum Glück, nicht weit nach Oum Jrane beginnt eine hervorragende Piste die irgendwann in eine Straße übergeht. So konnten wir die letzten 100 km zügig abspulen.
In Zagora hatten wir bald ein schönes Hotel: Chez Ali.