Khenifra

Fazit Jens als wir um 19 in Kenifra ankamen: Eine schöne Tour, aber herausfordernd!

Der Tag begann damit, dass Jürgen ein kleines bisschen frühstücken konnte.

Es war übrigens recht nett beim Ali. Wir waren 8 Motorradfahrer die hier nächtigen. Benzingespräche 😀

Seit kurzem gibt es im Tal eine Tankstelle. Schön- kein Community Sprit aus Kanistern mehr.

Unsere Strecke führte uns lange geteert durch den Hohen Atlas. Mit das schönste Tal das ich kenne. Dazu führte die Strecke uns mehrfach auf Passhöhen bis über 2800 m. Viel Einsamkeit, einige sehr nette, sehr sehr einfache Ortschaften!

Nun Bilder:

Le Cathedrale – ein unglaublicher Klotz!
In der Talsohle vor der Cathedrale etwas unglaubliches. Menschen zelten hier und mache Urlaub!
Wo sitzen Kinder und Jugendliche?

Ich hatte uns noch eine letzte Piste für diesen Urlaub herausgesucht. Sie führt immer an einem Fluss entlang, mal direkt, mal hoch darüber. Immer wieder waren Verschüttungen abgeschoben.

Der Fluss erinnert stark an die slowenische Soca. Nur wilder und einsamer.

Doch auch das war irgendwann zu Ende, und schon hatten wir erst die Hälfte geschafft.

Abgesehen von kleinen Pausen ging es jetzt zügig durchs Land.

Nebenbei stieg die Temperatur mit jedem Meter den wir tiefer kamen: Von 16 Grad in den Bergen bis 38 Grad in der Ebene!

Das ist ein Kakteenhaufen! Die gibt es laufend im ariden Bereich.

Und dann natürlich wie immer: Wenn es a bisserl pressiert, passiert a Schmarren. Jürgens Vorderrad ist platt.

Oh, wie bekomme ich die Achse raus?
Wenn zwei Spezialisten schrauben, fehlt eigentlich ein kühles Bier für mich!

Nein ganz so lässig war das alles nicht, aber 1h später waren wir wieder unterwegs.

Ach ich liebe diese Überlandtaxen. Gelegentlich hängen hinten noch Leute dran. Und bei uns muss man für einen eScooter 14 sein.

Ja, und dann mussten wir uns des Abends natürlich auch mal wieder ernähren. Ein Frühstück und 4 Cola sind an so einen Tag nicht genug. In Khenifra steppte der Bär. Unfassbares Gedränge. So landeten wir in einer klasse Grillbude!

Der Chef dirigierte seine Kundschaft um. Ein Pärchen zog an einen anderen Tisch damit wir Platz fanden.

Habe ich es schon gesagt? Ich liebe solche Buden. Da brummt der ganze Laden. Leben pur. Ein Alptraum vom Lebensmittelkontrolldienst und dennoch alles prima! So ein Laden gehört unter Denkmalschutz gestellt. Schon alleine wegen der Patina am Boden!

1/2 Hähnchen, dazu Reis mit Gemüse, Fritten, Linsen, Bohnen und Brot. Wir hatten noch Pfirsiche als Nachtisch mitgebracht. Weltklasse die Dinger!

Strecke

331 km waren es heute. Jedoch gespickt mit sagenhaften Passstraßen, herrlichen Schotterpisten, und zum Ende einer Hatz auf der großen Überlandstrasse.

Fällt etwas auf?

Andrea gab klare Ansage. 2 Buben stehen stramm und exekutieren.

Ansage: Fotografiert auch mal den Hans. Man könnte fast glauben der sei gar nicht dabei.

Und Zack Zack. Heute gibt’s auch Bilder von mir!

Dankeschön Andrea!

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