Fes

Irgendwie empfinde ich Fes als die angenehmste der 3 Königsstädte.

Rabat lasse ich außen vor, das kenne ich nicht. Es ist quirliger als Meknes und nicht so laut und aggressiv wie Marrakesch.

Der Ritt von Meknes nach Fes sind nur 60 km. So nahmen wir unser Frühstück gegen 9 bereits in Fes ein. Danach schnappten wir ein Taxi und ab ging es zur Medina.

Bab Bou Jeloud
Da sind wir gleich für eine Cola

Wir nahmen uns einen Führer. Nachdem der Preis mehr als halbiert war, waren wir im Geschäft.

Er erklärte mit zahnlosem Mund wissenswertes und auch nicht ganz so wichtiges.
Vor allem war er gut zu Fuß!

Es ging zu Brunnen (550 soll es geben )

Wie zu Moscheen:

Kairouan Moschee
Sie fasst angeblich 30 tausend Menschen
Ablasshandel auf Islam

Es ging zu Karawansereien

Heute renoviert mit Hilfe der UNESCO

Er führte uns zu Handwerkern

Der gute Mann poliert Gegenstände
Ins Färberviertel
Nichts los heute
Zu den Gerbern

Er gab Erklärungen:

Es ging vorbei an Essensständen

Schönes Gemüse zum direkt verspeisen
Und Essen das es in Kürze vom Grill gibt.

Doch nach harten 2,5 Stunden war die Tour um und wir, Gott sei Dank, entlassen. Unser Problem: Alle haben Durchfall. Mehr oder weniger stark, das zehrt!

Doch bevor wir uns in Richtung Hotel zurückziehen durften, gab es noch wesentliches zu erledigen:

Mitbringsel für die Frauen werden verhandelt

Wir Unschuldsknaben wollten noch ein Bier erstehen – und mussten lernen, dass das gerade nicht geht. Das Opferfest wird morgen gefeiert und da gibt es in konservativen Städten wie Fes 3 Tage keinen Alkohol zu kaufen!

Also Notlösung:

Am Ende sind wir ganz schön was gelatscht!

Jetzt ist es gleich 19 Uhr. Ich verabschiede mich für heute, gehe gleich duschen und freue mich auf die Grillbude um die Ecke. Denn ein Omelette in der Früh ist nicht üppig.

Morgen geht es zurück nach Nador. 330km absitzen. Um 23 soll die Fähre gehen. Inshallah!

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