Horustempel von Edfu, viel Nil, Doppeltempel von Kom Ombo

Am frühen Morgen einen Tempel, am Abend einen weiteren und dazwischen jede Menge geschipper den Nil hinab nach Süden.

Inhalt

Wir sind nicht allein!

Fangen wir aber erst mal mit der Nacht an. Wir schliefen friedlich, da legte an uns ein weiteres Schiff an. Seine Motoren donnerten vor unserer Kabine, an Schlaf war nicht mehr zu denken. Nur Ohrenstöpsel boten Hilfe.

Als ich des Frühs aufstand: Wir sind nicht alleine hier in Edfu!

Ich zählte 16 Schiffe!

Wir starteten mit einem Touri-Ultra-Ding:

Pferdekutsche mit Kampfpilot!

Edfu Tempel

Von außen wirkt der Tempel erneut nicht so toll wie er innen ist.

Der Eingang zum Tempel wird bewacht
Über dem Eingang: Farbige Reliefs. Die Farben sind noch original!
Und dann innen: Was für Säulen! Florale Kapitele, die Säulen teilweise Tonnenförmig gebaut
Der Blick ins Allerheiligste
Die Wandreliefs erzählen lange Geschichten
Die zeremonielle Barke wurde 2 mal jährlich zum Nil gebracht
Prunk, Pracht

Die Säulen sind einfach bombastisch, elegant, monumental
Ganz schön groß, oder?

Nilfahrt

Wir durften heute ziemlich lange abhängen – wir cruisten stundenlang gen Süden.

Abhängen tut auch Not. Ich habe mir offenbar im Flieger einen elenden Husten eingefangen und habe seit Tagen auch leichte Temperatur. Einige andere kämpfen mit Pharaos Rache. Beim Essen dünnt es sich etwas aus.

Über Kilometer ziehen sich die Kalksandsteinbrüche. Hier wurde das Baumaterial für alle die Tempel besorgt.

Doppeltempel von Kon Ombro

Wir machen in Kom Ombro fest. Zum Glück ist wenig los.
Erneut ein mächtiges und toll erhaltenes Eingangsportal
Tolle Wandreliefs
Ägyptische Familie

Zum Abschluss gab es noch einen Besuch im Krokodilmuseum.

Mumifizierte Krokodile

Im Moment fahren wir Richtung Assuan wo wir gegen 23 ankommen sollten.

Der morgige Tag, er beginnt bereits um 7:00 Uhr, hat ein voll gepacktes Programm. Ich denke wir werden erst mit dem Abendessen das erste Mal wieder Freizeit haben. 

Veröffentlicht am